Restaurierung des Grabdenkmals auf Ehrenfriedhof Wilhelmshaven

14 Aug

Spatenstich soll am 23. August sein. Zur Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports sollen die Arbeiten beendet sein.

Zur Fertigstellung wollen die Arbeitskreis-Mitglieder russische Repräsentanten einladen; bis 1991 kamen regelmäßig Delegierte der Russischen Botschaft Bonn zum Denkmal. Durch Mauerfall, Ende des Kalten Kriegs und den Zusammenbruch der UdSSR kam es dann zu keinen Besuchen mehr.

Der Zahn der Zeit nagt am sowjetisch/russischen Grabdenkmal auf dem Ehrenfriedhof Wilhelmshaven. Das Bauwerk zu Ehren von zwölf russischen Kriegsgefangenen aus dem Ersten Weltkrieg ist in miserablem Zustand. Das soll nun geändert werden: Der Club zu Wilhelmshaven plant, das Denkmal zu restaurieren. Das Projekt wurde jetzt im Hinblick auf den „Tag des offenen Denkmals“ am 11. September vom Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur vorgestellt. Pünktlich zur Einweihung des Jade-Weser-Ports am 5. August 2012 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein.

Russisches Grabdenkmal auf dem Ehrenfriedhof Wilhelmshaven

Russisches Grabdenkmal auf dem Ehrenfriedhof Wilhelmshaven

„Es ist ein Jammer, dass dieses Kulturgut langsam verfällt“, sagt Rudolf Niessen. Der pensionierte Steinmetz und Restaurator betreut das Projekt. Das Denkmal wird zunächst vor Wasser geschützt. Anschließend geht es daran, mehrere Farbschichten abzutragen, um die Seiteninschriften sicht­bar zu machen.

Eine ist bislang noch gar nicht enträtselt: „Da kann man schon einigen Geheimnissen auf die Schliche kommen“, erzählt Niessen. Ebenso unklar sind Entstehungszeit und Auftraggeber.

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