Autobrandstiftungen auf Brandenburg ausgeweitet

18 Aug
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Image via Wikipedia

In der dritten Nacht in Folge haben Brandstifter Autos in Berlin angezündet. In Charlottenburg, Tiergarten und Neu-Hohenschönhausen brannten neun Fahrzeuge.

Erstmals wurden auch in Brandenburg Autos in Brand gesteckt.

Am frühen Donnerstagmorgen brannten neun Fahrzeuge, weitere drei wurden nach Angaben der Polizei beschädigt. Es traf wieder überwiegend Autos in dem gutbürgerlichen Bezirk Charlottenburg.

Die Polizei schickte nach der beispiellosen Brandserie zusätzliche Streifen los, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Die Suche nach den Tätern bleibt aber schwierig.

Seit der Nacht zum Dienstag wurden bei den Brandstiftungen 47 Autos beschädigt oder ganz zerstört. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf, da die Polizei politische Motive dahinter vermutet.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) rief die Bürger zu Wachsamkeit auf. Sie sollten verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei melden, hatte er am Mittwoch gesagt. Die Berliner CDU fordert zudem die Einrichtung einer Sonderkommission, Innensenator Ehrhart Körting (SPD) lehnte dies bislang jedoch ab.

Zunächst brannten am Donnerstagmorgen kurz nach Mitternacht mehrere Autos in Charlottenburg. Vier Fahrzeuge standen am Charlottenburger Ufer und in der Brauhofstraße Ecke Eosanderstraße auf Parkplätzen vor Wohnhäusern.

Dabei gingen nicht nur zwei hochwertige Kombiwagen in Flammen auf, sondern auch zwei mehr als zehn Jahre alte Autos.

Kurz nach 01.00 Uhr brannten zwei Autos in der Händelallee in Tiergarten. Etwa eine Stunde später ging es dann in Neu-Hohenschönhausen in der Straße Zum Hechtgraben und der Nienhagener Straße weiter. Dort wurden drei Autos angezündet, weitere drei Fahrzeuge wurden beschädigt.

In der Nacht zum Dienstag waren bereits 18 Fahrzeuge, in der Nacht zum Mittwoch 17 Fahrzeuge beschädigt worden.

Erstmals wurden in der Nacht zu Donnerstag auch Wagen in Brandenburg angezündet. Ein Pkw und ein Kleintransporter brannten in Niedergörsdorf (Kreis Teltow-Fläming) aus, wie ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage sagte. Die beiden geparkten Autos seien kurz hintereinander angesteckt worden. Sie standen rund zwei Kilometer entfernt voneinander. Zu einem möglichen politischen Hintergrund der Taten sei noch nichts bekannt, sagte der Sprecher.

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