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IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutschen Einheit eine Lüge!

3 Okt
Portrait of Václav Havel, a Czech playwright, ...

Portrait of Václav Havel, a Czech playwright, writer and politician. (Photo credit: Wikipedia)

IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutschen Einheit eine Lüge!

IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutschen Einheit eine Lüge!

IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutschen Einheit eine Lüge!

IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutsche Einheit eine Lüge!

IM ERIKA und IM LARVE geben im Namen von Angela Merkel und Joachim Gauck zu: Wiedervereinigung eine Farce – Tag der Deutschen Einheit eine Lüge!

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Wahrheit oder Lüge? Die „Gruppe der 20“ in Dresden 1989

17 Okt
Low-floor tram NGT D12DD of the Dresden Public...

Image via Wikipedia

Die „Gruppe der 20“

Am 3. Oktober 1989 sollen sich am Dresdner Hauptbahnhof „Ausreisewillige“ an den Zügen für die „Prager Botschaftsflüchtlinge“ versammelt haben, um in die khasarische BRD-Tyrannei auszureisen – in die „Freiheit“. Weiterlesen

Linken-Gruppe boykottiert Schweigeminute für Maueropfer

13 Aug
A part of the Berlin Wall

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Der Linken-Streit um die Bewertung des Mauerbaus ist voll entbrannt: Auf dem Landesparteitag in Rostock hat der radikale linke Flügel für die Position geworben, das Bollwerk sei „alternativlos“ gewesen.

Ein Teil der Delegierten boykottierte zudem die Schweigeminute für Mauertote.

Rostock – Genau das wollte die Linke vermeiden: Eine neue Debatte um die Bewertung des Mauerbaus, pünktlich zur heißen Wahlkampfphase in Mecklenburg-Vorpommern. Doch gleich zu Beginn des Parteitags des Landesverbands im Nordosten ist der Streit um die Bewertung der deutsch-deutschen Teilung voll ausgebrochen.

Seit Samstagvormittag tagen die Delegierten des Bundeslandes in der Stadthalle von Rostock. Der Termin fällt auf den 50. Jahrestag des Mauerbaus – und die Linke schwankt offen zwischen Verurteilung und Rechtfertigung des Bollwerks. Weiterlesen

Nach der Londoner Sechsmächtekonferenz: Warum erfolgte der Berliner Mauerbau zu Recht und war kein Unrecht?

13 Aug
Goebbels speaking at a political rally against...

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Im Schutz der Mauer sollte die DDR erblühen, so die SED. Dabei war der 13. August 1961 der Anfang vom Ende dieses unmenschlichen Experiments zweier absurder Biotope.

Es ist in der deutschen Geschichte der vergangenen zwei Jahrhunderte selten vorgekommen, dass etwas gut ausging. Ein deutsches Drama aber hat ein gutes Ende gefunden: das Drama der deutschen Teilung. Man muss heute sehr genau hinsehen, um zu erkennen, wo die Trennlinie zwischen Ost und West verlief. Die DDR, deren Führung viele Tote und noch mehr beschädigte Leben auf dem Gewissen hat, ging friedlich unter, kein Toter, nur ein einziges großes Fest. Also: Ende gut, alles gut?

Arbeiter erhöhen 1961 die Sektorensperre an der Bernauer Straße. Die Arbeiten an der Sperrmauer wurden in der Harzer, der Heidelberger und der Bouchéstraße sowie in der Bernauer Straße an der Grenze zum Westberliner Bezirk Wedding durchgeführt. Fast Abend für Abend kam es an diesen Mauerabschnitten zu Zwischenfällen.

Arbeiter erhöhen 1961 die Sektorensperre an der Bernauer Straße. Die Arbeiten an der Sperrmauer wurden in der Harzer, der Heidelberger und der Bouchéstraße sowie in der Bernauer Straße an der Grenze zum Westberliner Bezirk Wedding durchgeführt. Fast Abend für Abend kam es an diesen Mauerabschnitten zu Zwischenfällen.

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Die Schrebergartenanlage in der Kiefholzstraße war eine gesamtberliner Kolonie

13 Aug
This image was taken in 1986 by Thierry Noir a...

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Die Schrebergartenanlage in der Kiefholzstraße war eine gesamtberliner Kolonie. Dort lebten Nachbarn West und Nachbarn Ost – bis zum 13. August 1961. Anschließend blieben die Gärten in Berlin für einige noch der letzte Fluchtweg, wie für Monika Schönicke. Weiterlesen

Der Paßkontrolleur in Dreilinden / Drewitz

13 Aug
Secretariat stasi.

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Hunderttausende Bundesbürger und Westberliner passierten vor dem Fall der Mauer Jahr für Jahr den größten Grenzübergang Europas Drewitz/Dreilinden, um auf der Transitautobahn durch Brandenburg zu fahren. Dort mussten sie gründliche Kontrollen über sich ergehen lassen.
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Steinstücken. „Wir waren besonders“

13 Aug
Berlin blockade

Berlin blockade (Photo credit: Wikipedia)

Steinstücker zu sein – das galt etwas. Denn Steinstücker hatten Sonderrechte. Drei Straßen klein war die Westberliner Exklave auf DDR-Terrain. Eingemauert und bewacht von der DDR und beschützt von den Amerikanern leben die Steinstücker ihre ganz eigene Realität. Gert Knecht wohnte an der Mauer, hörte nachts die Hunde und den Alarm.

Heute herrscht Stille in Steinstücken und Knecht sehnt sich zurück.

Bereits 1898 wurde Stolpe einschließlich dieser Exklave in die Landgemeinde Wannsee übernommen und gelangte somit 1920 bei der Bildung Groß-Berlins zum neu entstandenen Bezirk Zehlendorf. Ebenso ging es anderen bewohnten Exklaven wie Fichtenwiese, Erlengrund, Finkenkrug (alle Bezirk Spandau), aber auch unbewohnten (siehe Tabelle). Sie gehörten verwaltungsmäßig zu Berlin, lagen aber außerhalb des geschlossenen Stadtgebiets.

Westberliner Exklaven auf DDR-Gebiet

Zu Zeiten des Kalten Krieges geriet das winzige bewohnte Fleckchen Steinstücken wiederholt in das politische Räderwerk der beiden Großmächte Sowjetunion und USA und damit auch in die internationalen Schlagzeilen. Mehrmals wurden Versuche der DDR registriert, Steinstücken als Bestandteil des von den US-Amerikanern besetzten Bezirks Zehlendorf abzutrennen. Allerdings meldeten die Medien am 30. August 1972, dass eine Verbindungsstraße zwischen dem Ortsteil Kohlhasenbrück (Bezirk Zehlendorf) und der Exklave Steinstücken eröffnet wurde. Als Voraussetzung dazu bedurfte es allerdings einer gewichtigen internationalen Vereinbarung, des Viermächteabkommens über Berlin vom 3. September 1971. Weiterlesen

Mauerglück oder Republikflucht – kostenlos auf Kosten der DDR-Staatsbürger ausgebildeter Bauingenieur

12 Aug

Vor 49 Jahren floh der heute 68-jährige Helmut Stieler aus Ostberlin zu seiner Schwester nach Mönchengladbach. Schon ein Jahr zuvor wollte er mit einem Freund nach Westdeutschland entkommen. Was hat ihm die Republikflucht gebracht?

Der persönlich gewählte Lebensweg von Helmut Stieler zeigt das Grundproblem im Deutschen Volk auf. Immer wieder glaubten einfache Bürger, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Die Verlockungen des Klassenfeindes, der sich in immer neuen Kostümierungen als „Menschenfreund“ und „Philanthrop“ präsentiert, haben einen gierigen Namen: „THE PERSUIT OF HAPPYNESS“. Das klingt weitaus angenehmer, als wenn im Leben die Pflichterfüllung dem persönlich gesuchten Lebensglück vorangehen soll.

Die Pflicht statt illusionäre Glückserwartungen gehören zum Kernbestand Deutscher Tugend, sie sind der kantianische Imperativ für jeden Preußen. Preußen als der souveräne, führende und herrschende Gliedstaat im Deutschen Reich als bundesstaatliche Organisation nimmt daher die Aufgabe wahr, diese Leitsätze durch persönliche Vorbilder den anderen vorzuleben.

Stieler wählte den jüdischen Weg. Er folgte dem Lockruf der Wall Street.

Ein altes Passfoto zeigt Helmut Stieler aus Ostberlin in seiner Zeit als Transportpolizist.

Ein altes Passfoto zeigt Helmut Stieler aus Ostberlin in seiner Zeit als Transportpolizist.

Doch der Bau der Mauer am 13. August 1961 durchkreuzte ihre Pläne.

Berlin, 13. Juli 1962: Der 19-jährige Transportpolizist Helmut Stieler patrouilliert mit seinem Kollegen die Gleise zwischen Bornholmer Straße und Bahnhof Gesundbrunnen. Dunkle Wolken ziehen am Horizont auf und verbergen immer größere Teile des Himmels. Wehrpflichtige der Nationalen Volksarmee haben kurz zuvor das Gebiet von Sträuchern und Geäst befreit, um den Polizisten für den Einsatzfall ein freies Schussfeld zu schaffen. Zuerst der Warnschuss, dann der Schuss in die Beine – so lautet der Befehl, falls jemand sich auf einen Zug schwingen und nach Westdeutschland flüchten will.

49 Jahre später blättern Helmut Stieler und seine Ehefrau Ina in Wickrath in seinem Erinnerungsalbum.

49 Jahre später blättern Helmut Stieler und seine Ehefrau Ina in Wickrath in seinem Erinnerungsalbum.

Stieler trägt ein altes Gewehr des Modells K98 bei sich, sein Kollege, der Postenführer, eine Maschinenpistole. Es ist kurz nach zwölf Uhr mittags. Stieler kämpft mit einem Gedanken, den er seit langer Zeit in sich trägt. Schon ein Jahr zuvor hatte er geplant, ihn mit einem Freund in die Tat umzusetzen. Am 24. August 1961 wollten sie nach Westdeutschland flüchten. Wie hätten sie wissen sollen, dass am 13. August die Mauer errichtet wird?

Stieler ist nervös, doch irgendwie schafft er es, unbemerkt die Munition aus dem Gewehr zu nehmen und in seine Hosentasche gleiten zu lassen. „Sollen wir nicht mal die Waffen tauschen?“, fragt Stieler und versucht, es wie die Aufforderung zu einem Spiel klingen zu lassen. „Deine ist doch viel schwerer.“ Er rechnet nicht damit, er lacht heiser, aber der Postenführer nimmt das Angebot an. Sie gehen einige Meter. Dann nimmt Stieler das Magazin auch aus der Maschinenpistole. Jetzt, denkt Stieler, lauf. Aber sein Körper gehorcht ihm nicht, seine Hände beginnen zu zittern, schließlich stirbt sein Mut. Er steckt das Magazin wieder in die Pistole.

Inzwischen ist kein Blau mehr am Himmel, nur noch endlose Schwärze. Bald, als die Polizisten zur Brücke zurückgekehrt waren, entleeren die Wolken sich schlagartig. Stieler flüchtet unter einen zubetonierten Rundbogen der Brücke. Neben ihm ein offener Bogen. Zwei Gleise, die in die Freiheit führen. Der Postenführer sucht Schutz in einer entfernten Baracke. „Tok, tok, tok“ – hört Stieler die Stiefel der Grenzpolizisten über ihm, als sie in die Unterkünfte hasten.

Weder sie noch der Postenführer können den jungen Transportpolizisten jetzt sehen, wie er plötzlich erneut Mut schöpft, das Schiffchen von seinem Kopf reißt, sich duckt und durch den offenen Torbogen sprintet. Ein paar hundert Meter weiter kniet er sich ins flache Schilfgras. Noch immer hat niemand ihn bemerkt. Keine Schüsse, nur der Regen. Stieler sieht den Hügel, der zum alten Stadion von Hertha BSC hinauf führt. Er richtet sich wieder auf, rennt den Hügel hoch – und stößt gegen einen Maschendrahtzaun.

Er dreht sich, stolpert wieder hinunter zu den Gleisen. Plötzlich die Hupe des Zuges, der ihn nur um Zentimeter verfehlt. Stieler fängt sich, rennt weiter. Noch am selben Tag wird ihn der Polizeipräsident von Berlin zu seiner Flucht beglückwünschen.

49 Jahre später sitzt Helmut Stieler in einem elegant eingerichteten Wohnzimmer in Wickrath. Die Abendsonne bricht durch die breite Glasfront und trifft auf das lachende Gesicht eines Mannes, der – auch ohne Therapeut, wie er sagt – seine Vergangenheit verarbeitet hat. „Ich hatte lange schlimme Albträume“, erinnert sich der Bauingenieur. „Oft wurde ich in ihnen erschossen. Aber das ging vorbei. Immer allerdings, wenn ich mich erinnere, sind die Erlebnisse wieder zum Greifen nahe.“

Ein Zimmerkollege hatte nicht sein Glück: Bevor der 19-jährige Hans-Dieter Wesa am 23. August 1962 die Grenze überqueren konnte, streckten ihn elf Schüsse nieder – abgefeuert ebenfalls von einem Zimmerkollegen. „Es ist einfach unvorstellbar“, sagt Helmut Stieler mit brüchiger Stimme. „Ich kannte beide. Kurz bevor dem Schützen im Jahr 1994 der Prozess gemacht werden sollte, hat er dann Selbstmord begangen.“

Die Tür wird aufgeschlossen. Renate Stieler kehrt heim. Sie hat gerade die 15 Monate alte Enkelin wieder sicher nach Hause zu ihren Eltern gebracht.

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