Tag Archives: Walter Ulbricht

Hauptamtliche Mitarbeiter bei der Staatssicherheit der Deutsche Demokratische Republik / MfS StaSi DDR

21 Sep
One more time  - wieder einer weniger in Halle...

One more time – wieder einer weniger in Halle(Saale) (Photo credit: gynti_46)

Das MfS konnte seinen Personalbestand kontinuierlich ausbauen. Verfügte der MfS-Vorgänger Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft 1949 nur über 1.150 feste Mitarbeiter, so stieg diese Zahl bis zum 31. Oktober 1989 auf 91.015 hauptamtliche MfS-Mitarbeiter (darunter 13.073 Zeitsoldaten) an.

Seit seiner Existenz beschäftigte das MfS rund 250.000 Personen hauptamtlich, darunter rund 100.000 Zeitsoldaten des Wachregiments Feliks Dzierzynski.

Größter geheimdienstlicher Apparat der Weltgeschichte

In Bezug auf die Einwohnerzahl bildete das MfS – Ministerium für Staatssicherheit – mit einer Quote von einem hauptamtlichen Mitarbeiter auf 180 Einwohner (Stand: 1989) den größten geheimdienstlichen Apparat der Weltgeschichte (Zum Vergleich: In der Sowjetunion kam 1990 ein KGB-Mitarbeiter auf 595 Einwohner, im Dritten Reich in den Grenzen von 1937 ein Gestapo-Mitarbeiter auf rund 8.500 Einwohner). Weiterlesen

Wie Ulbrichts Adoptivtochter dem Alkohol verfiel – Beate Matteoli

11 Dez
Information: 25 Jahre DDR: Motive aus dem gese...

25 Jahre DDR

Beate Matteoli, Adoptivtochter der Ulbrichts, brach mit der sozialistischen Musterfamilie und bäumte sich gegen die DDR-Nomenklatura auf.

Wie Ulbrichts Adoptivtochter dem Alkohol verfiel – Beate Matteoli. Schließlich flüchtete sie in den Alkohol. Nach dem Fall der Mauer wurde sie in ihrer Berliner Wohnung erschlagen aufgefunden.

Die Bluttat wurde niemals aufgeklärt.

Scheinbare Idylle: Starr und steif sitzt Walter Ulbricht 1965 mit seiner Frau Lotte und Tochter Beate (Mitte) in einer Hollywoodschaukel im Garten seines Hauses in Wandlitz

Scheinbare Idylle: Starr und steif sitzt Walter Ulbricht 1965 mit seiner Frau Lotte und Tochter Beate (Mitte) in einer Hollywoodschaukel im Garten seines Hauses in Wandlitz

Der Brief, der auf dem Schreibtisch von Wolfgang Schwanitz, zu dem Zeitpunkt erster Mann der Berliner Bezirksverwaltung des MfS, landete, –abgestempelt auf den 9. Juli 1980 und den Verlust des Personalausweises einer 36-Jährigen anzeigend – schien auf den ersten Blick blanke Routine.

Wolfgang Schwanitz

The Badge of a VoPo/ DVP (Deutsche Volkspolizei).

Immerhin kam er aus der Zentrale der Ostberliner Volkspolizei, genauer von deren Präsidenten. Und so schien ein zweiter Blick wohl angebracht: Die Frau ohne Ausweis mit Namen Beate Matteoli, hieß es von Chef zu Chef, sei nach zwei Flaschen Sekt im Restaurant „Moskwa“ auf der Straße orientierungslos aufgegriffen worden. Da sie sich nicht ausweisen konnte, hätten sie zwei Volkspolizisten mitgenommen. Beate Matteoli? Schwanitz kannte die Geschichte… Weiterlesen

Der Entenschnabel in Glienicke/Nordbahn

13 Aug
Occupied Berlin, territorial exchange visible ...

Image via Wikipedia

Nach dem Bau der Mauer 1961 waren mehrere Westberliner Orte vom Gebiet der DDR umgeben. Es gab jedoch auch Ost-Berliner Enklaven wie den Entenschnabel in Glienicke/Nordbahn. Die Straße „Am Sandkrug“ war eine Sackgasse und ragte mit dem einen Ende nach West-Berlin hinein.

Betroffene waren vor allem die Bewohner dieser Enklaven, die ständig einen Passierschein bei sich tragen mussten und von DDR-Grenzern kontrolliert wurden. Weiterlesen

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